Saunafreuden
21. Oktober 2007 um 16:05 UhrIch mache einen Schritt ins Freie, dampfend. Atme durch, genieße die kühle, frische Luft. Kribbeln auf der Haut, Schweißperlen auf der Stirn.
Hinter mir röhrt ein Dieselmotor. Mein Bus fährt weiter.
Ich mache einen Schritt ins Freie, dampfend. Atme durch, genieße die kühle, frische Luft. Kribbeln auf der Haut, Schweißperlen auf der Stirn.
Hinter mir röhrt ein Dieselmotor. Mein Bus fährt weiter.
Ein Comeback gleich in zweifacher Hinsicht. Chaka Khan hat im September ihre erste Schreibe nach neun Jahren herausgebracht. (Von einer Standards-Aufnahme mit London Symphony mal abgesehen.) Back on stage.
Aber was ich spannender finde: Sie kehrt hörbar wieder zu ihren R&B-Wurzeln zurück. Kein Zufall, dass zwei Titel Neuauflagen alter Stücke aus der Rufus-Ära sind. Hmmm … schön schwarz.

Bislang hielt ich mich nicht für blöd. Aber es gibt Tage, da muss man liebgewonnene Überzeugungen über Bord werfen. Einer italienischen Möbelfirma verdanke ich Klarheit über mein geistiges Vermögen: Ich bin ein Vollidiot! Ganz einfach.
Fluggesellschaften haben ein neues deutsches Wort entdeckt. So wirbt die Air France für ihr Streckennetz mit dem Hinweis auf “15.000 Flüge täglich – 791 Destinationen”.
Destinationen? Fünf Silben statt zwei. Aber 791 Ziele klang wohl zu schnöde. Vielleicht wären 791 Reiseziele attraktiver, die können immerhin mit vier Silben aufwarten.
Neulich in der Apotheke: Ein Ständer mit der Aufschrift “Innovation Haarausfall”.
Eine innovative Pille für Haarausfall? Komisch, bislang hatte ich ihn immer als unausweichliches Übel betrachtet. Aber offensichtlich bin ich richtig gut dran. Ich brauche ja keine Pillen.*
*Mal im Ernst: Wenn die Party in der Werbeagentur wieder heftig war, gehen solche Pannen klar. Da braucht man sich wirklich nicht die Haare raufen. Aber waren die Entscheider der Pharmafirma auch eingeladen?
“Es ist keineswegs so, dass hier alles in trockenen Tüchern ist.”
So hörte ich heute morgen Reporter Oliver Jürgens auf NDR Info. Er berichtete über Unwetter und drohende Dammbrüche im Umland von Hildesheim.
Das mit den nassen Tüchern ist natürlich keine Überraschung, denn wenn’s regnet wird die Wäsche auf der Leine wieder nass. Eine Erfahrung, die schon jeder mal gemacht haben dürfte – auch vielbeschäftigte Radiojournalisten. ;-)
Habe gerade entdeckt, dass die Herkunft des Sprichworts unklar ist. Scheint ganz so, als sei sie noch nicht in trockenen Tüchern.
Heute war in der Presse zu lesen, die Union sei gegen die Anhebung von Bußgeldern gegen Verkehrssünder. So etwas ist immer mehrheitsfähig: Über Knöllchen und Blitzer zu jammern, ist ähnlich gemeinschaftsstiftend wie das Gemaule übers Wetter.
Aber mal ehrlich: Wenn der Tacho mehr anzeigt als erlaubt, gibt es doch ein einfaches Mittel gegen höhere Bußgelder.
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