Hilfe, ich sehe Fenster!

30. November 2008 um 17:15 Uhr

Aufgeblasene Installation: Photoshop Elements 6Dieses Gefühl hatte ich zwei Jahre lang nicht mehr, seit ich Windows den Rücken kehrte. Hab’s auch nie vermisst. Nun sitze ich vor meinem Mac und schaue staunend auf den Fortschrittsbalken eines Installationsprogramms. Dazu muss man wissen, dass Installationen auf den Macs in der Regel mit dem Verschieben einer Datei erledigt sind. Nicht so bei Adobes aktuellem Photoshop Elements.

Die Installation meiner Demoversion dauert geschlagene sechs Minuten. Klar, es ist ja auch ein sattes Gigabyte (kein Witz!) an Daten auf den Rechner zu schaufeln. Für die Light-Fassung eines Bildbearbeitungsprogramms! Nun habe ich aber auch Lizenzbedingungen in den Sprachen der Welt auf dem Rechner. Vielleicht lerne ich ja nochmal Suomi – dann kann ich zumindest die Qualität der Übersetzung prüfen.

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Denn sie wussten, was sie tun

um 15:46 Uhr

Mumbai erlebte gerade eine präzise koordinierte terroristische Attacke, unter anderem auf Luxushotels der Stadt. Heute zitiert dazu Spiegel Online (aus einem CNN-Interview) den Besitzer des Taj Mahal Hotels, Ratan N. Tata:

„Sie wussten, was sie tun“, sagte Tata. „Sie hatten alles geplant.“ (…) Selbst Polizei und Armee seien überfordert gewesen vom strukturierten Vorgehen der Terroristen.“

Hm, das Erstaunen ist also groß, dass Terroristen bei ihren Verbrechen strukturiert vorgehen? Dass sie wissen, was sie tun? Dann hoffen wir mal das Beste, dass bald wieder die sonst üblichen Terroristen unterwegs sind, die nur ad-hoc Anschläge verüben und dabei so gar keine Ahnung haben, was sie gerade anrichten.

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Barack Soulstar :-)

4. November 2008 um 19:21 Uhr

Boy, das war ein politischer Marathon. Nicht Hessen meine ich, sondern die heutigen US-Präsidentschaftswahlen. Die letzten Wochen und Monate hab ich gelesen, gehört und gedacht. Aber eben auch gelacht: Zum Beispiel über die wunderbare Tina Fey als Palin-Parodie, die schon mit Originalzitaten die Lacher auf ihrer Seite hat. Und zuletzt über diese großartige Beobachtung von Comedian Jon Stewart in seiner „Daily Show“ bei der Nachlese des zweiten TV-Duells von McCain und Obama:

“So cool was the Junior-Senator from Illinois that his body language did not give away whether he was campaigning for the presidency or posing for the cover of a 1960s Soul album.”

Barack being coolBarack as soulstar

I know why I want Barack for president. :-)

Aktiver Aktivierungskontext :-)

2. November 2008 um 19:21 Uhr

Finanzkrise for Plumber Joe and the rest of us

um 10:47 Uhr

Alexander* hat’s in seinem Blog schon genau beschrieben: Die US-Radio- und Podcastsendung „This American Life“ hat nicht nur spannende oder berührende Radiogeschichten zu bieten, sondern auch praktische. Zwei Sendung beschreiben in unvergleichlich verständlicher Weise, wie die Finanzkrise entstanden ist, welche Mechanismen am Werke sind und wer die wichtigsten Akteure sind. Da blicken auch „Joe the plumber“ und wir Normalsterbliche durch.

1. Sendung: Giant Pool of Money
2. Sendung: Another Frightening Show About the Economy

This American Life: Radio- und Podcastsendung*Alexander hat mich gleich mehrfach auf This American Life aufmerksam gemacht. Jetzt freu‘ ich mich sehr über die „Hartnäckigkeit“, denn „TAL“ (übrigens gesendet vom „öffentlichen“ Rundfunk der USA, National Public Radio) mit seinem Moderator Ira Glass ist wirklich etwas ganz Besonderes.

 

Nur zu meinem Besten

um 09:52 Uhr

Phishing: Kreditkartenbetrug als Schutz vor Kreditkartenbetrug? Phishing (krimineller Online-Datendiebstahl) ist nicht neu, sondern eine lästige Plage, die immer wiederkehrt – diesmal als angebliche Nachricht von PayPal. Als Kunde (der ich nicht bin), solle ich mich doch bitte schön einloggen (wozu auch erfundene Daten genügten) und gleich mal schnell meine vollständigen Kreditkartendaten eingeben – natürlich einschließlich geheimer PIN.

Kreativ fand ich dann aber diese Information für mißtrauische Zeitgenossen: „Why is your PIN required?“ Gute Frage – höchst spaßige Antwort: Das sei nur „die neueste Sicherheitsmaßnahme gegen: Identitätsdiebstahl, Kreditkartenbetrug und unberechtigte Kontennutzung.“

Da bleibt mir echt die Spucke weg …

Who’s Bix Bender?

1. November 2008 um 13:25 Uhr

Mr. Bender ist ein wichtiger Mann. Ich kenne ihn seit meiner Kindheit. Er ist die Hauptperson in einem Song von Cy Coleman and Dorothy Fields. Es hat wirklich viele, viele Jahre gebraucht, bis ich seine wahre Identität erkannte …

Das Lied, das ich in Kindertagen gerne als „Hey Bix Bender“ intonierte heißt in Wahrheit natürlich „Hey Big Spender“ – seinen wahren Namen werd‘ ich also nie erfahren. Es ist übrigens nicht die einzige dieser späten, wundervollen Entdeckungen in Songtexten, wenn das eigene Englisch langsam auf einen brauchbaren Stand kommt. :-)

Auf den guten alten Bix wurde ich gestoßen durch das sehr hörenswerte Chaka Khan Album „classikhan„.