Nette Nachbarn

21. August 2009 um 20:11 Uhr

Komme gerade zurück von einem kleinen Spaziergang durch die virtuelle Nachbarschaft. Und darf berichten: Nette Leute mit Sinn für Sprache und Humor:

http://bitte-bitte.com/

Voices from the past – Part II

13. August 2009 um 21:53 Uhr

Einer fitten Mediengestalterin (merci Claudia!) verdanke ich ein unerwartet angenehmes Déjà-vu. Eine kleine Reise in meine musikalische Vergangenheit.

Obwohl ich als Drummer heute die Tasten nicht vermisse: Angefangen habe ich klassisch am Klavier, um dann später als Keyboarder mein Band-Unwesen zu treiben. Viele Aufnahmen aus den Jahren gingen verloren oder blieben auf ewig bei anderen Musikern. „Ich nehm die Aufnahme mal mit und mach Euch ein Tape“, war so ein gängiger Spruch.

Parboiled Compañeros auf DAT-TapeEin solches Tape wenigstens ist mir geblieben. Es stammt von einem Studiobesuch mit meiner Tübinger Band „Parboiled Compañeros“. Name entsetzlich, Musik ziemlich klasse.

Wie gern hätte ich die Aufnahmen nochmal gehört, doch was tun mit einem digitalen DAT-Tape? Das beste was man Ende der 80er auftreiben konnte … und heute ziemlich nutzlos. Wer kommt schon an einen DAT-Player heran? Claudia zum Glück. Und mit ihrer Hilfe kann ich heute unserem Sound von damals lauschen. Kostprobe?

Compañeros (Komponiert von Guido, Arrangiert von den P.C.)

Rohware

11. August 2009 um 20:08 Uhr

Gelassen auf seinem Blatt: Der Frosch (c)2009 HJKienerManche Dinge muss man sehen, um sie zu verstehen. Das gilt besonders für die Photographie. So war es in meiner Jugend, als mir mein großartiger Lehrer Rüdiger Voerste zeigte, was Meisterschaft im Photolabor (und natürlich hinter dem Sucher) bedeutet.
Und so war es vor einiger Zeit, als mir Alexander, mein PTP (Persönlicher Technik Pionier :-)) vor Augen führte, was im Rohdatenformat moderner Kameras steckt: Die „Dunkelkammer von heute“ nämlich.
Wie von Zauberhand hatte er verloren geglaubte Details seiner Bilder zum Vorschein gebracht. Nach wenigen (aber sehr bewussten) Bearbeitungsschritten mit seiner Software.
Seit kurzem taste ich mich in dieses Gebiet vor und staune: Es fühlt sich wirklich fast wie damals an. Als ich mit tropfnassen Prints aus der Dunkelkammer kam und staunte, was für einen Zauber Chemie entwickeln kann. Nur dass es statt Silber (der Grundlage der S/W Photographie) heute Silizium ist.