Die Welt ist doch gerecht

Verdienter letzter Platz für den britischen SongKleiner Nachtrag: Das Beste am gestrigen Eurovision Song Contest war gar nicht die Spitze, sondern das Ende der Tabelle. Großes hat Britannien der Musikwelt schon geschenkt und dann das: Eine miese Nummer von der Waterman-Resterampe, notdürftig abgestaubt und aufpoliert: Billige Synthiesounds, die mich schon in den 80ern genervt haben, ein dumpfer Bumbum-Blöd-Beat, eine lächerliche Melodie, für die es selbst beim Schlagerfestival in der Provinz Tomaten geben würde und ein strahlender Musterschwiegersohn als Interpret. Einer, der sich öfters mit suchendem Glissando zur passenden Tonhöhe aufschwingt.

Den Gesetzmäßigkeiten des Wettbewerbs folgend dachte ich erschrocken: „Das kann doch wohl … … nur der Siegertitel werden.“ Weit gefehlt! Weit abgeschlagen landete der gute Josh mit „Sounds good to me“ auf dem letzten Platz. Tja, es hat wohl nur für ihn gut geklungen. Die Welt ist doch gerecht.


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Der Beitrag wurde am 30. Mai 2010 um 11:37 veröffentlicht und wurde in der Kategorie leben, tag für tag gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.