Volle Einbremsung!

Voll in die Ei(n)sen! Foto: (c) imoni, Lizenz: Wiki CommonsIst die Welt schon in der Hand der Außerirdischen oder doch noch zu retten? Beziehungsweise: einzuretten! Gerade lese ich im Spiegel-Gespräch mit Gottschalk:

„Es war eher so, dass wir Samuels Enthusiasmus für seine Wette eingebremst haben …“

Und nun weiß ich, diese alberne Bürosprachmode ist endlich auch bei den Medien eingekehrt. In meinem beruflichen Umfeld wird nämlich schon seit einer Weile „eingesteuert“ und „eingebremst“. Très chic!
Den Gegner aus der anderen Einheit auszubremsen reicht also nicht, nun wird er gleich eingebremst. Soll das in unsere Sprache einziehen? (N)ein, Einspruch!

Lassen wir uns nichts eintrichtern! Sind die einfältigen Einpeitscher auch auf dem Einmarsch, wir müssen vor ihnen nicht einknicken! Zeit für energisches Einschreiten! Lasset uns einig dafür eintreten, diese verbalen Eintagsfliegen einzutüten. Ein für alle Mal!


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Der Beitrag wurde am 19. Dezember 2010 um 12:32 veröffentlicht und wurde in der Kategorie ach ja?, leben gespeichert. Du kannst Kommentare zu diesem Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen TrackBack auf deiner Seite einrichten.