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Im Innern des Wracks

Im Innern des SchiffsWracktauchgänge im Inneren eines Wracks bleiben den erfahrenen, speziell ausgebildeten und ausgerüsteten Tauchern vorbehalten. Dafür gibt es nur einen simplen Grund: Im Inneren des Wracks lauern eine Reihe von Gefahren und der direkte Weg zur Oberfläche ist wie beim Höhlentauchen versperrt.

Am gefährlichsten ist für den Wracktaucher die – zum Glück seltene – Situation, daß er einen Raum aufgrund einer Versperrung (zugeschlagene Tür etc.) nicht wieder verlassen kann. Weit häufiger, und nicht selten tödlich, ist die unerwartet auftretende Sichtbehinderung: Ein falscher Flossenschlag und das über Jahre abgelagerte Sediment aus Schwebstoffen und Rost geht hoch. Mahlzeit! Wer nun kein Reel in der Hand hat, dessen Seil er nun nach draußen folgen kann, der hat einen Fehler (zuviel) gemacht. Gefährlich sind auch spitze Metallteile (die durch Verrostung entstehen) oder von der Decke hängende Seile, auf die es zu achten gilt. Hängenbleiben ist kein schönes Erlebnis. Nicht zu vergessen ist auch die Ladung eines Schiffs: Sie kann ggf. noch nach Jahren verrutschen oder schlicht aus giftigen bzw. (bes. bei militärischen Wracks) explosiven Stoffen bestehen.

Foto: Chris Hofer
Dieser Beitrag ist nur als Denkanstoß gedacht und ersetzt niemals eine fundierte Ausbildung durch einen Tauchlehrer.