Uhhh Bear Rush Uhng

1. Mai 2011 um 09:23 Uhr

Zee zend aangamaldat.
Yikes, was kann man nicht alles erleben, wenn man eine Software nach längerer Zeit mal auf den neuesten Stand bringt. Skype wusste mich gestern wirklich zu überraschen.

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Aus. Vorbei.

14. April 2011 um 19:52 Uhr

Ist die Entwicklung denn wirklich nicht mehr einzubremsen?Im Dezember hatte ich noch Hoffnung. Nun weiß ich sicher: Die Welt ist in der Hand der Außerirdischen. All hope is lost.
Gerade lese ich in einem Spiegel-Online Artikel über innparteiliche Querelen in der CDU zum Thema Atomkraft:

„Nicht wenige sind verwirrt über das voranschreitende schwarze Anti-AKW-Quartett aus Merkel, Röttgen, Seehofer und Söder: Sind die überhaupt noch einzubremsen? Es sieht nicht danach aus.“

Das verhasste Unwort wird verkehrsfähig. Ist diese Mode denn wirklich nicht mehr einzubremsen? Es sieht nicht danach aus.

Und es hat knak gesagt …

23. Februar 2011 um 21:11 Uhr

Das ist wirklich ein großes Problem.

Volle Einbremsung!

19. Dezember 2010 um 12:32 Uhr

Voll in die Ei(n)sen! Foto: (c) imoni, Lizenz: Wiki CommonsIst die Welt schon in der Hand der Außerirdischen oder doch noch zu retten? Beziehungsweise: einzuretten! Gerade lese ich im Spiegel-Gespräch mit Gottschalk:

„Es war eher so, dass wir Samuels Enthusiasmus für seine Wette eingebremst haben …“

Und nun weiß ich, diese alberne Bürosprachmode ist endlich auch bei den Medien eingekehrt. In meinem beruflichen Umfeld wird nämlich schon seit einer Weile „eingesteuert“ und „eingebremst“. Très chic!
Den Gegner aus der anderen Einheit auszubremsen reicht also nicht, nun wird er gleich eingebremst. Soll das in unsere Sprache einziehen? (N)ein, Einspruch!

Lassen wir uns nichts eintrichtern! Sind die einfältigen Einpeitscher auch auf dem Einmarsch, wir müssen vor ihnen nicht einknicken! Zeit für energisches Einschreiten! Lasset uns einig dafür eintreten, diese verbalen Eintagsfliegen einzutüten. Ein für alle Mal!

All your base (drum) are belong to us

8. Oktober 2009 um 21:36 Uhr

Es gibt diese wunderbare Geschichte des Computerspiels „Zero Wing“, das bei seiner Einführung 1989 unfreiwillig Berühmtheit erlangte. Die Eröffnungssequenz des Weltraumballerspiels war so grottenschlecht übersetzt, dass Computerfreaks den Kernsatz in die Welt hinaustrugen: „All your base are belong to us“*.

Apropos „Base“. Die Basstrommel des Schlagzeugs wird ja gerne mal falsch als „Base Drum“ tituliert. Aber wurscht, sie bildet schließlich auch die Basis eines Grooves.

Do yourself want to do? Parlez-vous anglais?Jedenfalls fand ich heute bei einem chinesischen Trommelbauer eine Bass Drum mit einer Aufschrift, die es mit Zero Wings „Base-Spruch“ locker aufnehmen kann:

Do yourself want to do – himmel, was nur um alles in der Welt soll das bedeuten? Do it yourself? Do you really want to hurt me? Egal, eines steht fest: All your base drum are belong to us!

* Was soviel heißen sollte wie: Deine Basis haben wir vollständig eingenommen, Du bist verloren.“ AYBABTU wurde zum Sinnbild für verbalen Nonsense. Die vollständige Geschichte gibt’s zu lesen im Magazin Wired.

Hund beißt Mann …

28. Juli 2009 um 08:12 Uhr

… sei wirklich keine Nachricht, bläut man Nachwuchsjournalisten gewöhnlich ein. „Mann beißt Hund“ hingegen, das sei eine Meldung wert.

Im Sportjournalismus scheinen andere Regeln zu gelten. Gerade auf NDR Info zu hören: Einige Teilnehmer der Tour de Far… hupps … France hätten doch verbotene Mittel genommen. Bei Kontrollen seien entsprechende Medikamente in Mülleimern verschiedener Teams gefunden worden. Eine wirklich sensationelle Meldung. Extrablatt! Extrablatt!

Fürsorglich

12. April 2009 um 10:15 Uhr

Nicht wahr, Weihnachten kommt jedes Jahr so plötzlich. Und dann geht’s los mit dem Stress! Aber das muss nicht sein:

Weihnachtswerbung zu Ostern - geradezu fürsorglich

Ahhh, danke. Ein Spammer, der pünktlich zu Ostern auf Weihnachtsshopping hinweist – geradezu fürsorglich! Ich geh gleich mal an die Feinplanung.

Zuvor muss muss ich mich nur noch entscheiden, ob ich die Überschrift als „Sparen zu Weihnachten“ (= Kaufrausch) oder „Sparen an Weihnachten“ (= Konsumverzicht) verstehen will. Aber ich hab ja noch Zeit.

An der Quelle

3. April 2009 um 21:19 Uhr

Hier ist eine ergiebige Quelle für mehr

„Du sag‘ mal, bekommst Du auch soviel Werbemüll?“
„Nö, es geht.“
„Ich versteh‘ das nicht, ich ersticke fast darin …“

;-)

Zehn vor Zehn

24. März 2009 um 21:32 Uhr

Warten auf die Geschäftsöffnung. Warum eigentlich?
Morgens in der Hamburger Innenstadt. Erstaunlich. Noch zehn Minuten bis zur Öffnung der Geschäfte, aber praktisch überall Menschentrauben. Und ich frage mich jedes Mal: Warum eigentlich stehen sich hier Leute die Beine in den Bauch? Warum nicht lieber ein Kaffee bei Tchibo nebenan? H & M hat garantiert auch kurz nach Zehn noch Klamotten im Angebot.

Kochen sollte man in der Küche …

27. Februar 2009 um 19:43 Uhr

Hmmm ... DAS schmeckt. Hier wird frischer Wortsalat kredenzt.
… nicht im Fernsehen. Oder? Man riecht nichts, man schmeckt nichts und bekommt höchstens einen hübsch garnierten Wortsalat. Na, Mahlzeit!