Ganz in Weiß
4. Januar 2010 um 14:08 UhrHmmm … weiße Weihnacht und der Schnee blieb sogar über den Jahreswechsel liegen. Was für ein Geschenk …

Hmmm … weiße Weihnacht und der Schnee blieb sogar über den Jahreswechsel liegen. Was für ein Geschenk …


Hui, da soll mal keiner sagen, dass sich Preisvergleiche nicht lohnen. Aber wer nur kauft einen Blu-ray Player für den Gegenwert eines gut ausgestatteten PKW? ;-)
Gefunden in der Preisvergleichsecke eines Blue-ray Forums.
Wieder ein – zum Glück vereitelter -Terroranschlag. Wieder die selbe Reaktion von Behörden und Öffentlichkeit, der selbe Blödsinn. Wie ein Reflex. “Wie konnte der Sprengstoff an Bord kommen?” fragt n-tv. Ja, wie wohl? Genau so wie immer und wie auch in Zukunft. Über das Handgepäck. Über die ganz normal unzuverlässige Gepäckkontrolle. Wann traut sich mal jemand, die Wahrheit zu sagen?
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Hmmm … da haben wir aber mal was ganz, ganz Feines: Ein “Verschnitt von Weinen aus mehreren Ländern der Europäischen Gemeinschaft”.
Da darf man wohl annehmen, dass für diesen edlen Tropfen die besten der Winzer Europas Rat hielten und sich auf eine besonders ausgewogene Komposition einigten: Aus mehreren Jahrgängen, aus mehreren Rebsorten und aus so vielen verschiedenen Anbaugebieten konnten sie wählen, dass nur das Beste vom Besten gut genug gewesen sein dürfte für diesen Winzerschoppen.
Ein Wein, der es in sich hat. So oder so. Bitte: Wer macht so etwas? Wer braucht so etwas? Und – erstaunlicher noch – wer *trinkt* denn so etwas?
In Frankreich durfte ich dieses Jahr wieder einen wundervollen Landwein genießen, der das Portemonnaie schonte und den Gaumen erfreute. Es gibt sie doch, die guten Alternativen.
In der stets lesenswerten Spiegel Online-Serie “einestages” finden sich immer wieder kleine Kostbarkeiten. Eine anstehende gesetzliche Regelung gegen Geschlechterklischees in der Werbung nahm man zum Anlass für einen kleinen Rückblik. Wunderbar.
Mein Hi- (besser Low-) Light, ein Beispiel der Jacobs Kaffeereklame der 70er. Der Text macht heute nur sprachlos:
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Gerade auf NDR Info: Die Sprecherin entschuldigt sich für einen Versprecher und fährt mit den Staumeldungen fort. Der Journalist im Studio drauf hin (mitteinrein): “Ich verzeihe Ihnen”. Ein kurzes gemeinsames Lachen und weiter geht’s im Text.
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Ein guter Freund nennt mich manchmal gemeinerweise ;-) HajoPro. Das kommt, weil ich gerne qualitativ hochwertige Produkte kaufe. Und auch bereit bin, dafür den passenden Preis zu zahlen.*
Nun sollte ein digitaler Bildrahmen mein Heim schmücken und mir täglich Freude bereiten. Klar, dass ich einen großen Bogen um die Billigheimer machte und schnurstracks (im Bogen?) auf einen Rahmen von Philips zuhielt. Und fürs Büro … ach, da tät’s ja vielleicht doch ein billiger. Also dann halt beide …
Und die Moral von der Geschicht? Teuer nicht immer besser ist.
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Na los, Freiwillige vor!
Mit dem neuen ‘L’ krieg ich für meinen Spiegel deutlich mehr Kohle:
Erste Tests stimmen mich schon mal hoffnungsfroh. :-)
Die Geschichte um “Zero Wing” und seine verhunzte Übersetzung ließ mich nicht mehr los und ich wollte genauer wissen, was es mit dem Kult um das Computerspiel vor rund 8 Jahren auf sich hatte.
Man kann nur vermuten, dass alles auf einen tapfereren Japaner zurückgeht, der mit rudimentären Englischkenntnissen an der Übersetzung des Spiels saß (und offensichtlich daran verzweifelte). Jedenfalls verdanken wir ihm die schönsten Dialoge. Wie diesen:
[Eine Explosion erschüttert das Raumschiff]
Captain: “What happen ?”
Mechanic: “Somebody set us up the bomb.”
Ist das nicht genial? Mehr davon?
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Es gibt diese wunderbare Geschichte des Computerspiels “Zero Wing”, das bei seiner Einführung 1989 unfreiwillig Berühmtheit erlangte. Die Eröffnungssequenz des Weltraumballerspiels war so grottenschlecht übersetzt, dass Computerfreaks den Kernsatz in die Welt hinaustrugen: “All your base are belong to us”*.
Apropos “Base”. Die Basstrommel des Schlagzeugs wird ja gerne mal falsch als “Base Drum” tituliert. Aber wurscht, sie bildet schließlich auch die Basis eines Grooves.
Jedenfalls fand ich heute bei einem chinesischen Trommelbauer eine Bass Drum mit einer Aufschrift, die es mit Zero Wings “Base-Spruch” locker aufnehmen kann:
Do yourself want to do – himmel, was nur um alles in der Welt soll das bedeuten? Do it yourself? Do you really want to hurt me? Egal, eines steht fest: All your base drum are belong to us!
* Was soviel heißen sollte wie: Deine Basis haben wir vollständig eingenommen, Du bist verloren.” AYBABTU wurde zum Sinnbild für verbalen Nonsense. Die vollständige Geschichte gibt’s zu lesen im Magazin Wired.